CT-Koronarangiographie (Herz-CT)

Die  nicht invasive CT-Koronarangiographie ist ein dem invasiven Herzkatheter gleichwertiges Verfahren zur Darstellung der Herzkranzgefäße. Das auch wissenschaftlich längst etablierte Verfahren bietet im Vergleich zur konventionellen Koronarangiographie stabile, hochwertige Bildqualität mit absolut gleichwertiger diagnostischer Präzision, hat im Mittel eine niedrigere Strahlenbelastung, praktisch keine Komplikationen und kann im Gegensatz zum herkömmlichen Herzkatheter sehr viel früher so genannte weiche „Plaques“ bzw. nicht verkalkte Ablagerungen an den Gefäßwänden darstellen. Dies wiederum hat zur Folge, dass die koronare Herzerkrankung früher diagnostiziert und therapiert werden kann. Ebenso ist eine sichere Darstellung und Beurteilung von Bypässen und Koronaranomalien möglich. Stents ab einem Durchmesser von 3mm lassen sich in der Regel ebenfalls auf ihre „Offenheit“ untersuchen.

Grundsätzlich kann mit dem „Herz-CT“ jede Struktur des Herzens einschließlich der Herzklappen sowie die Herzfunktion untersucht werden. Indikationen hierfür werden im Einzelnen mit dem zuweisenden Kollegen abgestimmt.

Eine spezielle Vorbereitung des Patienten für die Untersuchung ist nicht erforderlich. Bei der notwendigen Verabreichung eines jodhaltigen Kontrastmittels sollten vor der Untersuchung jedoch aktuelle Nieren- und Schilddrüsenwerte vorliegen. Zudem sollte am Untersuchungstag vor der Untersuchung auf den Genuss von Kaffee, Tee und Schokolade verzichtet werden.

Nach der Untersuchung erfolgt eine vom Arzt selbst vorgenommene aufwendige digitale Nachverarbeitung bzw. Rekonstruktion sämtlicher Koronargefäße mit Darstellung der einzelnen Gefäße in 2- und 3D Rekonstruktionen sowie eine Darstellung der Aortenklappe , der Aorta ascendens sowie der zentralen Lungengefäße. 

Vor und nach der Untersuchung erfolgt ein ausführliches Arztgespräch zur Vorbereitung des Patienten auf die Untersuchung sowie zur anschließenden Darstellung und Erläuterung der erhobenen Befunde.

Die CT-Koronarangiographie wird von den privaten Krankenkassen in der Regel komplett erstattet. Eine Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen ist bislang nur im Einzelfall auf vorherige Anfrage möglich. Hier bieten wir die Untersuchung als Selbstzahler mit einem reduzierten Gebührensatz an.