MR-Mammographie

Neue Studien zum Thema Brustkrebsfrüherkennung belegen, dass die MR-Mammographie der konventionellen Röntgen-Mammographie deutlich überlegen ist. Die Früherkennung des Brustkrebses im noch heilbaren Stadium liegt bei der MR-Mammographie über 90% während sie bei der Röntgen-Mammographie knapp über 50% liegt.

Da die Kernspintomographie (MRT) ein Verfahren ist, welches ohne jegliche Strahlenbelastung auskommt,wird die Methode mittlerweile von führenden Experten auf diesem Gebiet als Methode der Wahl zur Brustkrensfrüherkennung empfohlen. Hierbei wird eine Kernspintomographie in Bauchlage mit intravenöser Kontrastmittelgabe durchgeführt. Eine Kompression der Brust, wie sie bei der Röntgen-Mammographie erforderlich ist, wird hierbei nicht durchgeführt. Die Untersuchung sollte zwischen dem 5. und 14. Zyklustag durchgeführt werden, da die Untersuchungsergebnisse in diesem Zeitraum am zuverlässigsten sind. Es gelten die allgemeinen Kontraindikationen für eine Kernspintomographie (Herzsschrittmacher und Metallclips im Gehirn) sowie eine eingeschränkte Nierenfunktion für die Kontrastmittelgabe. Nach der Untersuchung erfolgt eine sehr aufwändige digitale Nachverarbeitung mit Auswertung der Kontrastmittelaufnahme der Brust und Bestimmung der BI-RADS-Klassifikation. Ein ausführliches ärztliches Gespräch erfolgt vor der Untersuchung sowie nach Auswertung der Ergebnisse in unserer Praxis.

Die Leistung wird von den privaten Krankenversicherungen komplett erstattet. Leider besteht im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen bislang nur in Ausnahmefällen die Möglichkeit, die Kosten zu erstatten. Hier bieten wir die Untersuchung als Selbstzahler zu einem reduzierten Gebührensatz an.